Auf der Überholspur zur Erschöpfung: Wie toxische Produktivität uns schadet

In unserer modernen Arbeitswelt wird Produktivität oft als das höchste Gut gefeiert. Doch was passiert, wenn unser Streben nach Effizienz und Leistung uns mehr schadet als nutzt? Toxische Produktivität bezeichnet einen Zustand, in dem das Bedürfnis, ständig produktiv zu sein, unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und unsere Beziehungen untergräbt. Hier sind drei Anzeichen, dass du möglicherweise unter toxischer Produktivität leidest, und wie du einen gesünderen Weg einschlagen kannst.

1. Du misst deinen Selbstwert ausschließlich an deiner Leistung

Wenn dein Selbstbild und Selbstwertgefühl nur von deiner Arbeit und deinen Leistungen abhängen, befindest du dich möglicherweise in der Falle der toxischen Produktivität. Dieser Druck, ständig Erfolge vorweisen zu müssen, kann zu Stress und Angstzuständen führen.

2. Du vernachlässigst deine Gesundheit und persönlichen Beziehungen

Ein weiteres Warnzeichen für toxische Produktivität ist, wenn Arbeit deine Gesundheit und deine Beziehungen zu Familie und Freunden beeinträchtigt. Langfristig kann dies zu Burnout und Isolation führen.

3. Du fühlst dich nie „genug“

Das ständige Streben nach mehr und das Gefühl, nie genug zu erreichen oder zu sein, ist ein deutliches Zeichen für toxische Produktivität. Dieser Zustand der nie endenden Unzufriedenheit kann deinem Selbstwertgefühl erheblichen Schaden zufügen.

Wege aus der toxischen Produktivität

Um aus dem Teufelskreis der toxischen Produktivität auszubrechen, ist es wichtig, einen Schritt zurückzutreten und deine Prioritäten zu überdenken. Beginne damit, deine Gesundheit und dein Wohlbefinden an die erste Stelle zu setzen. Lerne, Pausen zu machen und setze realistische Ziele. Es ist auch entscheidend, Unterstützung zu suchen, sei es durch Gespräche mit Freunden, Familie oder professionelle Hilfe.


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